SkiProTech

Zur Verletzungsprävention im alpinen Skilauf:
Sicherheit als Erfolgsfaktor alpiner Regionen

Der alpine Skisport und alle damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten stellt ein wesentliches Standbein der am Projekt beteiligten alpinen Regionen dar. Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Technologieentwicklung und Gesundheit haben sich zusammengeschlossen, um im Rahmen des Projekts gemeinsam an der Verbesserung der Sicherheit und des Komforts von Sportgeräten - insbesondere des alpinen Skilaufs - zu arbeiten.

Aus aktuellen Statistiken (Quelle: CSSCM) geht hervor, dass etwa 76% der Unfälle auf Skipisten den Ski betreffen und 20% das Snowboard. Bei 76% aller Unfälle handelt es sich um zufällige Stürze und bei 12% um Zusammenstöße zwischen Personen. Dabei werden Schäden zu 36% am Knie, zu 13% an der Schulter, zu 8,8% am Schädel und zu 8% am Handgelenk verursacht; der Rest betrifft andere Teile des Körpers. Frauen verletzen sich insgesamt vergleichsweise häufiger, besonders am Knie. Seit 1970 wird insgesamt ein Rückgang der Verletzungen registriert, während sich die Zahl der schweren Verletzungen erhöht hat. Letztere betreffen unter anderem die Kreuzbandverletzungen (ACL), bei denen normalerweise ein chirurgischer Eingriff für die Rekonstruktion erforderlich ist. Die typischen Verletzungen in diesem Bereich sind der "Phantom-foot" und der "Boot-induced-drawer" oder die äußere Rotation mit gleichzeitiger Verstauchung. Davon sind häufig SkifahrerInnen mit wenig Erfahrung betroffen.

Auch der Komfort von Skischuhen wirkt sich direkt hinsichtlich der der Sicherheit des praktizierten Sports aus. Im Falle des Skischuhs ist das Gefühl im Fuß von zentraler Bedeutung für eine optimale Kontrolle des Sportgerätes.

Der mangelnde Schutz der Zähne der SkiläuferInnen führt auch im Schädelbereich zu Verletzungen, die durch geeignete Schutzmaßnahmen, die das Fahrgefühl nicht negativ beeinträchtigen, minimiert werden sollen.

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